A Plague Tale: Requiem im Test: 22 Stunden auf der Xbox Series X

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Aktualisiert im Oktober 2026 · Gespielt auf der Xbox Series X mit Controller · Story durchgespielt

Ich habe A Plague Tale: Requiem auf der Xbox Series X in rund 22 Stunden durchgespielt, kurz bevor es den Game Pass verlassen hat. In einem Satz: streckenweise düster und herausfordernd, mit schönen Kulissen und einer packenden Geschichte. Hier steht, was mir aufgefallen ist, was sich etwas gezogen hat und wo du es jetzt spielen kannst.

Mein Fazit in Kürze

Gespielt auf Xbox Series X, Controller
Spielzeit rund 22 Stunden (Story durchgespielt)
Highlights die düstere, bewegende Geschichte und die abwechslungsreichen Schauplätze
Was mich gestört hat manche Kämpfe ziehen sich; kleinere Grafikfehler
Schwierigkeit passend; gegen Ende habe ich sie gesenkt, um mich auf die Handlung zu konzentrieren
Teil 1 vorher gespielt? nein – es funktioniert auch eigenständig
Empfehlung ja, wenn du die Stimmung von Alan Wake und das Abenteuer von Tomb Raider magst

Die Geschichte: düster, packend und bewegend

Du spielst wieder Amicia de Rune, sechs Monate nach dem ersten Teil. Ihr kleiner Bruder Hugo trägt noch immer die rätselhafte Macula in sich, und die beiden reisen durch die Provence des 14. Jahrhunderts nach Süden, auf der Suche nach Heilung – verfolgt von Soldaten und von Schwärmen von Pestratten.

Die Geschichte ist sehr düster, aber auch packend und bewegend. Ich verrate hier nichts. Sie hat mich bis zum Ende gefesselt, deshalb habe ich in den letzten Kapiteln den Schwierigkeitsgrad gesenkt: Da wollte ich vor allem wissen, wie es ausgeht.

Bekannte Ideen, gut zusammengesetzt

Aufgefallen ist mir: Requiem vereint viele Elemente, die man aus anderen großen Reihen kennt. Schleichen und Klettern erinnern ein wenig an Tomb Raider, und manche Momente haben mich an Assassin’s Creed und Far Cry denken lassen. Die Abschnitte auf See haben mich zu Assassin’s Creed IV: Black Flag zurückversetzt, und die Szenen mit nordischen Kriegern und Hünen waren ein kleiner Flashback zu Assassin’s Creed Valhalla. Diese Mischung der Schauplätze ist eine Stärke des Spiels – und die Kulissen sind durchweg wunderschön.

Die Ratten

Die Rattenschwärme sind das Markenzeichen der Reihe, und auf der Xbox Series X sind riesige Mengen davon gleichzeitig zu sehen. Ihre leuchtenden Augen haben mich an die Termiten aus dem Zeichentrickfilm „In der Arche ist der Wurm drin“ erinnert – da kam ein kleines Kindheitstrauma wieder hoch.

Was besser sein könnte

  • Kämpfe: Manche Kampfszenen ziehen sich etwas in die Länge.
  • Grafikfehler: Hin und wieder gab es kleinere Fehler, zum Beispiel Wasser im Inneren eines Schiffs. Gestört hat mich das nicht wirklich.

Schwierigkeit

Der Schwierigkeitsgrad hat für mich fast das ganze Spiel über gepasst. Requiem lässt dich ihn jederzeit anpassen. Wer vor allem wegen der Geschichte spielt, kann ihn also senken, ohne neu anzufangen.

Muss man A Plague Tale: Innocence vorher spielen?

Für die volle Immersion ist es sinnvoll, weil Requiem hier und da Bezüge zum ersten Teil herstellt. Ich habe Innocence noch nicht gespielt (es wartet in meiner Steam-Bibliothek), und Requiem war trotzdem packend und gut verständlich. Teil 1 hole ich noch nach und ergänze dann meine Eindrücke.

Wo du es jetzt spielen kannst

A Plague Tale: Requiem hat den Xbox Game Pass am 15. Oktober 2026 verlassen. Deine Spielstände bleiben erhalten, wenn du das Spiel später auf der Xbox kaufst.

Store Preis (Oktober 2026)
Xbox Store 59,99 €
Steam (PC) 49,99 €
Steam: A Plague Tale Bundle (Innocence + Requiem) 17,49 € statt 69,99 € (−75 %) bis 24. Oktober 2026

Das Spiel gibt es außerdem für die PS5 und als Cloud-Version für die Nintendo Switch. Wer Innocence noch nicht kennt, kommt mit dem Steam-Bundle aus beiden Teilen gerade am günstigsten weg.

Wie es mit der Reihe weitergeht

Das nächste Spiel, Resonance: A Plague Tale Legacy, ist am 27. August 2026 für PC, PS5 und Xbox Series X|S erschienen und im Game Pass enthalten. Es ist eine Vorgeschichte, die 15 Jahre vor Innocence spielt, und erzählt die Geschichte von Sophia, die du in Requiem kennenlernst.

Für wen es sich lohnt

  • Ja: Du magst düstere, storylastige Spiele – die Stimmung ist ein Hauch Alan Wake gemischt mit Tomb Raider.
  • Ja: Dir gefallen Schleichen und Rätseln mehr als Dauer-Action.
  • Eher nicht: Ratten und grausige Szenen sind wirklich nichts für dich.

FAQ

Wie lang ist A Plague Tale: Requiem?

Ich habe für die Story rund 22 Stunden gebraucht.

Muss ich den ersten Teil kennen?

Es hilft, aber Requiem funktioniert auch für sich.

Ist A Plague Tale: Requiem noch im Game Pass?

Nein, es hat ihn am 15. Oktober 2026 verlassen. Die Vorgeschichte Resonance: A Plague Tale Legacy ist im Game Pass.

Quellen: Xbox Store · Steam (Preise, 19.10.2026) · Wikipedia (Resonance)

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